Hinweis: Anders als bei Google hinterlegt:
Ich bin NICHT der 59-jährige Fußballprofi aus Flensburg!

Bevor sich dieser Fehler verfestigt, hier ein paar Zeilen über mich:

Ich bin gebürtiger Frankfurter, Jahrgang 1969 (52 Jahre alt). Mein Vater, Werner Nickel, lernte in der Abitur-Klasse zusammen mit Michael Grzimek. Später schrieb er als CvD für das Handelsblatt. Meine Mutter, Ruth, bildete sich bei den Bethmanns aus zur Bankkauffrau und belieferte später als selbständige Handelsvertreterin die Modegeschäfte auf der Zeil (Ammerschläger, M. Schneider etc.). Meine Großeltern mütterlicherseits betrieben gemeinsam eine Weinkellerei in der Waldschmidtstraße 127. Im Frankfurter Hof führte mein Opa väterlicherseits die Bar, während seine Frau, Lina, in der Geschäftsführung des FSV Frankfurt arbeitete; vermutlich als erste Frau im Profifußball. Die Familiengeschichte geht weiter über den Vorgänger des „Haferkasten„, das Kaffee Ranninger in der Moselstraße 42, und ein Lebensmittelgeschäft im Gallus.

Über mich:
Nach dem Abitur leistete ich meinen 20-monatigen „Zivi“ im Rettungsdienst bei der Johanniter Unfall Hilfe in Eckenheim. Eine Reise per Anhalter führte mich vom Frankfurter Kreuz bis nach Kapstadt.
An der Goethe Universität studierte ich Geographie und Biologie. In dieser Zeit arbeitete ich parallel für die Wissenschaftsredaktion des HR und baute das „Zentrum für neue Medien“ an der Zoologie auf.

Meine beruflichen Stationen führten mich nach Marburg und Berlin zur iAS und unter anderem im Auftrag der Daimler AG nach Rom. Von August 2017 bis September 2021 arbeite ich als Verkehrspolitischer Sprecher und Geschäftsführer des Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Hessen e.V.

Seit 1.10.2021 Leite ich den Bereich Strategische Verkehrsplanung im Dezernat XII Mobilität und Gesundheit.

„Neue Wege entstehen, indem man sie geht – oder mit dem Rad befährt.“ 

frei nach Kafka

Unzuverlässige Bahnen, zugeparkte Geh- und Radwege, Staus, schlechte Luft …
38 % der befragten Frankfurter:innen bewerteten den Verkehr in einer Umfrage der Stadt Frankfurt (September 2020) als das drängendste Problem in unserer Stadt. Heute stehen wir an einem Wendepunkt. Die autogerechte Stadt kollabiert vor unseren Augen. Eine neue Mobilität ist machbar, für viele aber noch nicht erfahrbar. Und es ist nur verständlich, dass der erforderliche Umbruch vielen Menschen Angst macht.

Doch in Kenntnis der guten und schlechten Beispiele aus den anderen Metropolen können wir diesen Prozess gemeinsam bewältigen. 

Mit dem Radentscheid bewiesen wir, dass eine Verkehrswende auch in Frankfurt möglich ist. Mit unserem GRÜNEN Konzept „Stadt am Main – lebenswert, mobil, klimagerecht“ haben wir eine konkrete Vision für eine Verkehrswende in der Stadt entwickelt. 

Das sind aus meiner Sicht wichtige Schritte zur Verkehrswende in Frankfurt:

1. Kostenwahrheit im Verkehr
Wir möchten transparent machen, in welcher Höhe wir den Autoverkehr in Frankfurt bezuschussen. Berechnungen in anderen Städten zeigen, dass nur 37% der Kosten von den Autofahrenden selbst getragen, 63% aber von der Allgemeinheit bezuschusst werden. ÖPNV-Nutzer tragen im RMV immerhin ca. 60% der Kosten. (Quelle: Kommunale Kostenrechnung im Verkehr, Prof. Carsten Sommer, Uni Kassel)

2. Nutzer:innen-Finanzierung des Autoverkehrs 
Lassen Sie uns damit beginnen, dass die Autonutzer:innen ihren Anteil an den Kosten tragen, z. B. mit einer City-Maut und/oder Parkraumbewirtschaftung. Das hätte zur Folge, dass zumindest ein Teil der Pendler:innen ihr Auto sofort stehen lassen würden (City Maut Studie in München).

3. Massive Verbesserungen im ÖPNV 
Bringen wir unser ÖPNV-Angebot auf ein neues Niveau – durch die Verlängerung der Tram- und U-Bahn-Linien über die Stadtgrenzen hinaus in die Region. Kurzfristige Verbesserungen ließen sich mit kostenlosen Buslinien erreichen. 

4. Daneben gibt es viele weitere Maßnahmen wie z. B. ein 365 € Ticket, Car-Sharing mit flächendeckenden Angeboten oder der Ausbau der Radinfrastruktur, Tempo 40 auf Hauptstraßen, Tempo 20 in Wohngebieten.


Die meisten kennen mich als einen der Initiator:innen des Radentscheides und der Verkehrswende Demo zur IAA. Beruflich berate ich als Geschäftsführer des Landesverbandes Hessen im Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Landesregierung in diversen Fachgremien und arbeite seit Jahren auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene für die Verkehrswende. Ich bin Teil eines engen Netzwerks von Aktiven, die beim Radentscheid, in den Stadtteilgruppen, den GRÜNEN Arbeitsgruppen, den Verbänden und Universitäten Konzepte, Visionen und Programmpunkte für ein grünes Frankfurt erarbeitet haben. 
Diese Maßnahmen kann die Stadt nicht alleine durchsetzen – hier möchte ich meine Expertise aus der Facharbeit auf Regional, Landes- und Bundesebene im Römer einsetzen.

–> Verkehrswende erklärt in der Gesprächsrunde im Haus am Dom: Für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik!

Fachgremien und Ausschüsse (Auswahl):
Fachgremium Bundesmobilitätsgesetz (difu, VCD et.al)
Lenkungskreis der AG Nahmobilität (AGNH) des Hessischen Verkehrsministeriums.
Fachgremium des Hessischen Verkehrssicherheitskonzeptes
Fachbeirat Mobilitätsstrategie des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain
Sprecher*innenkreis BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN LAG Mobilität und Verkehr

Medienbeiträge
Interview in der FAZ: „Weniger Autos, mehr Angebote zum Umsteigen“
Heiko Nickel, als GF des VCD Hessen, im Haus am Dom: Für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik!
Zur Initiative Volksentscheid Verkehrswende Hessen in der FR: Abkehr von der autogerechten Stadt
Gastbeitrag in der FR zur Klimakrise: Wir stehen wieder vor einer Stunde null
Heiko Nickel, als Sprecher des Radentscheides: Wie Bürger in Frankfurt erfolgreich ihre Interessen
Portrait in der FR: Kämpfer für die Verkehrswende

–> Medienübersicht